Tracking wird dazu verwendet, um ein Profil der Webseitenbesucher zu erstellen. Das Profil kommt jedoch nicht dem Webseiten-Betreiber zugute sondern Google, Facebook, etc. Diese können dann diese Profildaten gewinnbringend verkaufen.

Aus den ganzen Tracking-Daten entstehen über die Zeit sehr genaue Profile zu einzelnen Personen. Denn je nach den besuchten Webseiten und der Sorgfalt der Webseiten-Betreiber, gelangen immer persönlichere Daten in den Datensatz.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass zu vielen Menschen tatsächlich für die einzelne Person selbst, schon sehr detaillierte Daten existieren.

Tracking im realen Geschäftsleben würde dann so aussehen:

Ein Kunde kommt in ein Geschäft. Am Eingang wird er aufgehalten und befragt (Cookie-Banner). Er wird um seine Zustimmung gefragt, ob man sein Daten erfassen dürfe, und diese dann an Partner weitergeben dürfe. Er erhält auch ein Blatt Papier mit viel unverständlichem Text, auf das er sein Kreuz setzen soll.

Weiters wird er noch gefragt, von welchem Geschäft er eigentlich kommt (Referrer). Während des Einkaufs wird er von einen Mitarbeiter begleitet, der sorgsam notiert, welche Waren er sich genauer angeschaut hat und natürlich welche er gekauft hat (Google Analytics).

Beim Verlassen des Geschäfts wird ihm noch die Adresse des Geschäftes mitgegeben, damit er im nächsten Shop, diese auch richtig angeben kann.

Sobald der Kunde das Geschäft verlässt, werden all diese Information an alle möglichen Interessenten weitergegeben, die dem Shop-Betreiber, dafür versichern, dass der Kunde beim nächsten Einkauf in einem anderen Geschäft, beiläufig auch an den Shop des Betreibers erinnert wird (Facebook Pixel).

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